Presse

„Sväng sind stilistisch unabhängig und in ihren ausgefallenen Klangmetamorphosen, einfach unschlagbar. Mit Bass-, Akkord- und zwei Sopran-Mundharmonikas vermessen sie die europäische Musikszene neu. Bringen finnische Volksmusik zum swingen, geben südost-europäischer Folklore einen gänzlich neuen Sound, lassen slawische und russische Melodien in ihrer melancholischen Wucht erstrahlen. Es fasziniert ihre harmonische Vielseitigkeit und das beträchtliche Klangvolumen, dieser nicht in jedem Fall kleinen, aber immerhin gut transportierbaren Instrumente.“ (kultkomplott.de, Konzertkritik vom 08.11.2013)

“Dass es sich dabei nicht um einen skandinavischen Partygag handelt, merkt man spätestens bei den Arrangements der Stücke. Sväng stellen in der Unterfahrt eine wild komplexe Mischung aus modifizierten Volksweisen, überdrehter Tanzmusik, Chopin-Adaptionen und Meta-Pop vor, die auf der Kombination von anarchischer Gestaltungslust und profunder Spielkompetenz basiert. Auch wenn Sväng an der Oberfläche so wirken, als könnten die Musiker in der Nachfolge der Leningrad Cowboys auch mit dem Traktor zum Konzert fahren, so haben sie doch alles andere als Klamauk im Sinn. Im Gegenteil: Als es daran geht, eine Art von Harp“n“Metal zu entwickeln, sind die Mundharmonikas sogar in der Lage, der Rockgitarre das Wasser zu reichen. Und das ist schließlich auch ein Brückenschlag zur Geschichte, denn es war die effektvoll zu spielende elektrische Gitarre, die in den frühen Sechzigern den Harmonika-Ensembles das Wasser abgrub. Sväng strikes back!“ (Süddeutsche Zeitung, 23.01.2012)

“Tatsächlich beherrschen Sväng ihre Instrumente staunenswert. Ihr Können steht keine Sekunde in Zweifel, während die seltsamsten Arrangements, die dissonantesten Quartette, die melancholischste Lebensfreude erklingen. Die Mundharmonika, das zeigt sich hier, hat dem verwandten Akkordeon etwas Entscheidendes voraus: Der Wind, der durch sie weht, wird nicht mechanisch erzeugt, sondern ist der lebendige Atem des Musikers, der die Töne deshalb ziehen, schleifen, stottern oder sonst wie formen kann. Und so, wie Sväng dies tun, liegt darin die ganze finnische Seele…“ (Reutlinger Generalanzeiger, 23.01.2012)

„Diese wunderbaren Finnen bekommen doch auch die sonderbarste Kombination noch so hin, dass man vor Staunen Ohren und Mund nicht mehr zu bekommt und dass einen die musikalische Qualität des Gebotenen schier umhaut.“ (Südwest Presse, 19.06.2010)

„Sväng ist alles andere als eine Laune. Das Quartett ist eine Mission, der sich die vier verschrieben haben. Sie wollen aufräumen mit den gängigen Klischees der Mundharmonika, den Goschenhobel emanzipieren von der gängigen Folklore. … Den Burghof Lörrach jedenfalls haben diese vier Kreuzritter eines verkannten Instruments im Sturm erobert und bewiesen, dass auch die Mundharmonika in der Weltliga der Musik mitspielen kann.“ (Badische Zeitung, 09.03.2009)
“Tatsächlich erzeugen Sväng einen unwahrscheinlich vollen, kompakten, rhythmischen Sound mit viel Groove und Swing, und es ist ein einmaliger Genuss, live dieses perfekte Zusammenspiel der unterschiedlichen Harmonikas, die Dynamik, die auch durch den Einsatz der Bass-Harmonika erzuegt wird, zu erleben.” (concerto, 1/2009)

„Dass so ein Mundharmonikaquartett über einen Tonumfang verfügt, der dem eines Streichquartetts nahe kommt (wer’s nicht glaubt, höre den Track „Deadline“ an), ermöglicht es, die unterschiedlichsten Stilistiken zu bedienen: so werden Tango, skandinavischer Folk, Swing oder Balkaneskes gespielt. Das Wunderbarste allerdings ist, dass es Klänge zu erleben gibt, wie man sie nie zuvor je zu Gehör bekommen hat. … Ein spannendes Experiment, etwas wirklich Innovatives, Sväng bieten es.“ (Jazzdimensions, Februar 2008)
“Wenn Eero Turkka, Jouko Kyhälä, Eero Grundström und Pasi Leino auf der Bühne stehen geht jedenfalls die Post ab. Ihre Mission ist die Harmonika, genau genommen die Harmonetta, eine Kreuzung aus Akkordeon und Mundharmonika. Der Sound der dadurch entsteht, ist ein außergewöhnlicher Mix aus traditionellen Folk-Motiven, Swing, Tango und Blues. Einzigartig.“ (Die Presse, Juli 2007)

“Sväng sind im wahrsten Sinne des Wortes Mundharmonika-Artisten und spielen mit einer Virtuosität, die sprachlos macht. Sväng bieten eine fesselnde Bühnenperformance und einen außergewöhnlichen musikalischen Abend. Sväng liefern einen Hörgenuss der Sonderklasse.“ (live dabeigewesen, klein & kunst, Juli 2007)